Wissenswertes

Köpenick?

Köpenick ist einer der 95 Berliner Ortsteile. Er ist neben Spandau der einzige Ortsteil, der eine eigenständige mittelalterliche Tradition vorweisen kann. Bereits im Mittelalter erhielt Köpenick Stadtrecht und bis heute verfügt der Ort über einen gut erhaltenen Altstadtkern.

Ganz besonders ist auch die Geschichte, wie Köpenick zu seinem Namen kam:

Es war einmal ein Fischer, der am Müggelsee seine Netze auswarf. Eines Tages kam ein großer Krebs ans Ufer geschwommen. Der redete den Fischer an: „Ich will dir viel Glück bringen und dich zum reichen Mann machen, wenn du mich aus dem Wasser nimmst und mich zum ersten Ort jenseits der Spree bringst.“

Darauf nahm der Mann den Krebs und ging mit ihm in die nächste Stadt, um ihn dort auf dem Markt zu verkaufen. Als er einen Käufer gefunden hatte, begann der Krebs jedoch zu rufen: „Kööp nich! Kööp nich!“

Nun erinnerte sich der Fischer wieder daran, was der Krebs gesagt hatte, behielt ihn und ging weiter. Er setzte über die Spree nach Stralau, wo er den Krebs für viel Geld verkaufte.

Zum Andenken aber an die Worte, die der Krebs vor allen Leuten auf dem Markt der ersten Stadt gesprochen hatte, wurde dieser Ort von nun an „Köpenick“ genannt. Die Stralauer aber zeigen noch jährlich am Tag des großen Fischzuges, am 24. August, den großen Krebs, der von Köpenick nach Stralau gebracht worden war.

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